Wie entstehen Dehnungsstreifen?
Dehnungsstreifen sind in erster Linie das Ergebnis von Elastizitätsverlust und Verdünnung der unteren Hautschicht sowie der Lockerung des Elastizitäts- und Collagengewebes. Wird die Haut stark gedehnt wie beispielsweise während der Schwangerschaft oder bei Sportarten wie Bodybuilding, bei denen in kurzer Zeit viel Muskelmasse aufgebaut wird, können schnell Dehnungsstreifen auftreten. Bei Gewichtzunahme kommt es nicht nur zu einer Dehnung der Haut, sondern auch zu einer starken Beanspruchung der Fasern wodurch diese reißen und zu Dehnungsstreifen führen können. Darüber hinaus spielt die Vererbbarkeit eine gewisse Rolle aber auch die Pubertät denn während dieser Zeit verändert sich auch der Hormonhaushalt.
Am häufigsten entstehen Dehnungsstreifen in den Regionen am Bauch, an den Oberschenkeln, Hüften, dem Gesäß und an den Brüsten. Die Entstehung dieser Streifen ist kein medizinisches Problem allerdings kann auch eine unregelmäßige Ernährung sowie eine unzureichende Zufuhr von Mineralien, Vitamin C und Eiweiß aber auch die Verwendung von Steroidhormonen verantwortlich sein.
Frische Dehnungsstreifen können als rosafarbene, flache Risse definiert werden, bei denen es mitunter zu einem Juckreiz kommen kann. Schmerzen treten jedoch nicht auf da sich die Elastin- und Kollagenfasern einerseits nicht in der Oberhaut befinden und andererseits in dieser Hautschicht auch keinerlei Nervenenden vorhanden sind.
Dehnungsstreifen entfernen
In der Regel lassen sich Dehnungsstreifen auf ein Minimum reduzieren, sodass sie nur für die betroffene Person noch sichtbar sind. Sollen die Streifen vollständig beseitigt werden, kann dies nur im Rahmen einer chirurgischen Entfernung durchgeführt werden.
Dehnungsstreifen entfernen kann auf verschiedene Weise erfolgen, wobei die Laserbehandlung am effektivsten ist. Neben dem chemischen Peeling, bei dem Fruchtsäuren auf die Haut aufgetragen werden, die wiederum die Regeneration der Zellen anregen, kann die Oberhaut auch mechanisch aufgerieben werden mittels Mikrodermabrasion.
Neben der bereits erwähnten chirurgischen Entfernung kann auch die Mesotherapie zum Einsatz kommen, bei der mit Hilfe von Mikroinjektionen spezielle Substanzen in die betroffene Stelle gespritzt werden.
Eine weniger spektakuläre aber durchaus wirksame Methode beim Dehnungsstreifen entfernen stellt die Verwendung von Cremes dar. Allerdings ist hier die Zusammensetzung überaus wichtig. So sollten Cremes für das Dehnungsstreifen entfernen Vitamin A und E, Zink, Coenzym Q10, Elastin, Placenta, Kollagen und Silizium enthalten um nur einige Bestandteile zu nennen.




