Acai-Eis: Pionierleistung aus Niederösterreich
Linz. – Eine Unternehmerin, Waltraud Marschall, lässt die Zutaten aus Brasilien importieren. In Österreich wird produziert, verkauft in Linz. Das Eis habe zum Beispiel eine leichte Bananennote, sei wuchtig im Gaumen, lang im Abgang. Das sagen andere Eisproduzenten. Sie sprechen anerkennend wie Weinkenner. Die populärste Marke aus dem kleinen Eisstand in Linz nennt sich “Sumba Samba”.
Acai Fruchtfleisch mit Obst gemischt
Die ehemalige Fremdenführerin Marschall (50) verwendet indessen das Acai-Fruchtfleisch und mischt es mit anderem Obst. Sie selbst sagt über sich, dass sie sich nie von Brasilien lösen konnte. Sie nennt es ihr “Sehnsuchtsland”.
Das Fruchtfleisch aus Brasilien wird in einem Wiener Kühlhaus gelagert. Unterstützt wurde sie bei der Entwicklung ihrer Kreation von Onesima Laiun, dem Mitglied einer sogenannten Eisdynastie in Südamerika. Von ihm hat sie das Rezept gekauft. Es soll ein Geheimnis bleiben. Laiun führte die “Eiskönigin” aus Niederösterreich in die Geheimnisse der brasilianischen Eismacherei ein. Deshalb war er eigens in Europa.
Berühmt in Linz
Der kleine Eisstand befindet sich in Linz an der Landstraße. Nun muss er sich gegen die Konkurrenz behaupten. Viele Eisdielen gibt es dort, mit den klassischen Eis-Geschmackssorten zwischen Vanille und Schokolade. Jetzt hat Waltraud Marschall mit ihrem brasilianischen Acai-Eis und dem Wissen, wie man am Amazon Eis macht, eine echte Pionierleistung erbracht. Sogar Zeitungen berichten darüber in Österreich.




