Rio de Janeiro – “am Zuckerhut”

Rio de Janeiro ist die zweitgrößte Stadt Brasiliens. Größer noch ist São Paulo. Hier leben 12 Millionen Menschen. Rio de Janeiro kommt aus dem Portugiesischen und bedeutet: „Fluss des Januars“. Der portugiesische Seefahrer Lemos hatte die Bucht im Südosten Brasiliens 1502 entdeckt und sie für eine Flussmündung gehalten.

Von 1763 bis 1960 war der „Fluss des Januars“ Hauptstadt, jetzt ist es Brasilia im Landesinnern. Dennoch ist Rio ein wichtiges Handels- und Finanz-Zentrum geblieben. Das Wahrzeichen ist der so genannte „Zuckerhut“, auf dem die Christusfigur „Christus Redentor“ mit ausgestreckten Armen steht.

Am Zuckerhut…

Zuckerhut in Rio de Janeiro

Der Zuckerhut ist ein steil aufragender Granitfelsen mit einer Höhe von 396 Metern. 38 Meter hoch ist das Christus-Abbild. Natürlich ist Rio wegen des Karnevals weltberühmt. Hinzu kommen die Paraden der Sambaschulen; sie sind die größten Umzüge der Welt und auch für Touristen attraktiv.

 

 

Kriminalität

Ein Problem ist die Kriminalität in Rio de Janeiro. Die Kriminalitätsrate ist ungewöhnlich hoch und besonders Manager aus anderen Ländern sind beliebte Ziele für Entführungen. Es gilt die Faustregel: Man sollte keinen teuren Schmuck auf die Straßen mitnehmen und immer etwas Geld bei sich haben, das man Kriminellen aushändigen kann. Spricht man als „Gringo“ kein Portugiesisch, dann gehen viele Diebe davon aus, dass ihnen die Beute verwehrt wird. Es kann gefährlich werden. In der Regel ist der Tourist in Rio in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, wenngleich Anstrengungen gegen die Kriminalität unternommen werden.

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Kommentare

Feedback zu “Rio de Janeiro – “am Zuckerhut””
  1. Marita Schilhanek sagt:

    Im März 2009 waren mein Mann und ich 14 Tage lang in Rio. Das hat uns zunächst etwas Überwindung gekostet, uns für dieses Urlaubsziel zu entscheiden. Wir gingen davon aus, direkt ins Zentrum der Armut und der Kriminalität zu reisen. Dennoch haben wir uns für bewußt entschieden, der Realität ins Auge zu schauen. Es waren gute Tage, mit den üblichen Vorsichtsmaßnahmen. Interessant war der Lebensstil am Strand. Wir sahen keine Betrunkenen, sondern Menschen, die farbenfrohe Cocktails zu sich nahmen und offensichtlich das Leben unter der Sonne Brasiliens genossen. Wir fühlten uns dazugehörig, haben viele „Acais“, wie wir sagten, zu uns genommen – und hatten ein gutes Gefühl dabei.

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