Acai Berry – die Beere aus dem Regenwald
Die Acai Beere ist eine kleine lila-farbene Frucht, die im Regenwald des Amazonas – in Brasilien – an der Kohlpalme wächst. Aufgrund des hohen Vitamin- und Antioxidantiengehalts ist die Frucht zu einem Verkaufsschlager für die dort lebenden Menschen geworden und erschuf einen neuen Wirtschaftszweig.
Vor allem in folgenden Industrien wird die Acai Beere aufgrund Ihrer Wirkungen erfolgreich angewendet:
- Kosmetik (Anti Aging Cremes …)
- Diätische Lebensmittel (Fettverbrenner usw.)
- Energiedrinks (Schwarze Dose etc.)
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Produkttipp aus unserer Redaktion:
- Original Acai Pulver in Kapselform
(Qualität: sehr gut | Lieferzeit: schnell, Versand aus Deutschland)
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Die Acai Beere zeichnet sich vor allem durch
- extrem hohen Anteil an Antioxidantien
- hohen Anteil verschiedener Vitamine
- hoher Anteil verschiedener Vitalitätsstoffe
aus.
Antioxidantien sind für eine schnellere Zellerneurung zuständig und binden freie Radikale im Körper, welche Zellen angreifen und die Krebsentwicklung fördern. Daher wird Acai auch des Öfteren als “Diät und Anti-Aging-Mittel” bezeichnet und wurde vor allem in den USA von verschiedenen Talkshows thematisiert – dort ist die Beere ein sehr gefragtes Lebensmittel.
Weiterführende Links
- Original Acai Pulver in Kapselform
(Update: aktuell zum Sonderpreis)
- Acai Info-Text aus der Zeitung “Welt Online”:
http://www.welt.de/lifestyle/article4087517/Ewig-junge-Haut-kann-das-die-AcaI-Beere.html
- Acai Info-Text vom “orf”:
http://oe3.orf.at/aktuell/stories/452535
Haben auch Sie Erfahrungen mit der Acai Beere gemacht? Positiv wie negativ? Schreiben auch Sie uns Ihren Erfahrungsbericht und wir werden uns mit Ihnen in Verbindung setzen: erfahrungsbericht {äät} die-acai-beere.de! Vielen Dank im Voraus.
Preise der Acai Frucht in Brasilien
Konzerne machen dort mit der Acai Frucht große Gewinne. Am Amazonas verdienen die Kleinbauern mit. Am Rande des Tropischen Regenwaldes kostet der Sirup mehr als vor einem Jahr, weil an Wunder geglaubt wird: beim Abnehmen durch Acai Kapseln, gegen Krebs.

Und der Rubel rollt - bald auch für die Bauern?
Kleinbauern in Brasilien verdienen an fünf Kilogramm der Acai Beere im brasilianischen Bundesstaat umgerechnet 3,50 Euro. Das berichtet die Wiener Tageszeitung “Der Standard”. In Europa indessen werden Produkte, die Spuren der Acai-Beere enthalten, für Preise um durchschnittlich 28 Euro pro Flasche verkauft. Im Angebot sind Anti-Krebsmittel, Mittel zur Steigerung der Potenz und zum Abnehmen.
100.000 Tonnen Acai Beeren werden inzwischen von der Firma “Amazonas Fruit” aus dem Norden Brasiliens weltweit exportiert. Im Bundesstaat Pará liegt der Ernte-Ertrag insgesamt bei 500.000 Tonnen.
Die Preise für die Acai Beere sind selbst in Brasilien gestiegen. Fünf Liter Sirup kosten in der Stadt Belém etwa 15 Cent mehr als vor einem Jahr, jetzt etwa 1,50 Euro.
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Theoretisch auch aus dem Weckglas

Acai ohne Konservierungsstoffe!
Das Einwecken, auch von Gurken, ist eine alte physikalische Methode aus Ur-Großmutters Zeit. Obst und Gemüse werden erhitzt und ohne Luft konserviert. Wegen der niedrigen Temperatur gilt das Einwecken als hygienisch nicht ganz sicher.
Die erneute Erfindung des Einkochens geht auf Napoleon Bonaparte zurück. Er wollte seine Truppen in Kriegen besser versorgt wissen. Die Grundidee ist geblieben. Wer einmacht, der sorgt für den Winter oder für schwere Zeiten. Aber der Irrtum liegt darin, dass viele Familien heute gern selbst ihre Marmelade herstellen. Nicht der Gedanke an dürre Zeiten, sondern an den Genuss treibt an.
Hierzulande kam das Einwecken erst in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts in Mode. Das war die Zeit der Französischen Revolution, der Moderne in Europa. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges haben 90 Prozent der Deutschen Fleisch, Gemüse, Pilze und Obst eingekocht. Seit es in fast jedem Haushalt Gefrierfächer und -Truhen gibt, ist das Einwecken nicht mehr an der Tagesordnung.
Als sicherste Methode gilt das Schockfrieren wie bei der Acai-Beere. Theoretisch könnte man sie freilich auch im Einweckglas an den Mann oder die Frau bringen. Das birgt nach unserem heutigen Verständnis lebensmitteltechnisch Risiken.
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Laboranalyse in Brasilien
Nach der Verarbeitung der Acai Beere zu tiefgefrorenem Fruchtfleisch werden in Brasilien Stichproben für die chemische Analyse entnommen. Damit wird die Qualität überprüft. Der Versand erfolgt erst, wenn das Labor grünes Licht gibt.
Ernte der Acai-Beere

Die Ernte ist körperlich sehr anstrengend.
Geerntet wird von den Einheimischen vor allem in der brasilianischen Region Pará. Sie verfügen über besondere Fertigkeiten in ihrer natürlichen Umgebung. Die Brasilianer klettern auf bis zu 25 Meter hohe Palmen, schneiden die im Durchmesser bis zu 1,5 Zentimeter breiten Beeren ab und legen sie in Körbe, die mit Schulterriemen und Gürteln an den Leuten befestigt sind.
Die Ernte muss schnell erfolgen. Die Arbeiter verfügen unter solchen Bedingungen über artistische Fähigkeiten und hohe Kraft-Reserven. Je frischer die Acai-Beeren vor der Verarbeitung sind, umso mehr kann in dem tropischen Klima der Nährstoffgehalt erhalten bleiben. Das Fruchtfleisch in den Kühlhäusern wirkt später schlammig.
Der Geschmack gilt als gewöhnungsbedürftig, als muffig. Daher kombiniert man nicht allein aus optischen Gründen mit anderen Früchten. Ausgeliefert wird vor allem das schockgefrorene Fruchtfleisch. Es herrscht die Auffassung vor, der Nährwert des Acai-Pulvers sei gering, weil die Vitamine den Verarbeitungsprozess durch den Entzug des Wassers nicht überleben können. Die Fabriken befinden sich in den nächst gelegenen größeren Städten.

Gesundheit pur - allerdings noch nicht für den Transport nach Europa geeignet.
Die so genannten Kohlpalmen wachsen auch im Dickicht des Regenwaldes. Oft sind sie schwer erreichbar. Daher ist es nötig, kleine, besonders wendige Boote zu nutzen, wenn die Erntepflücker nicht den Landweg durch den Tropischen Regenwald nehmen können. Bis zu viermal im Jahr kann die Acai-Beere von den Palmen geschnitten werden. Für die Bevölkerung bietet die Frucht während des ganzen Jahres einen natürlichen Reichtum, der ihr Überleben sichern kann.
Ein Problem ist die sogenannte Erntelogistik, also der Transport zur Verarbeitung und zum Export. Die Erntelogistik erweist sich als kostspielig. Der Zusammenschluss zu Arbeitsgemeinschaften der Bauern macht sie zu starken Partnern der Konzerne, zumal das weltweite Marketing auf die Ursprünglichkeit des Produktes und die Art der Ernte setzen muss.
Beeinflusst wird es von dem “Natur pur”-Image des tropischen Regenwaldes, das eigentlich Reinheit und Gesundheit versprechen muss.
Chemische Prozesse beim Einfrieren der Acai-Beere
Wenn die Acai-Beere geerntet und innerhalb kurzer Zeit für das Schockfrosten vorbereitet ist, gefriert die Flüssigkeit zwischen den Zellen. Schockfrosten verhindert die Bildung größerer Eiskristalle. Sie könnten die Zellstrukturen aufbrechen. Bei der Lagerung muss das Fruchtfleisch luftdicht verpackt sein.
Entstehen größere Eiskristalle beim Einfrieren, können sich Mikroorganismen beim Auftauen schneller vermehren. Was nützt das beste Produkt, wenn die Verarbeitung nicht gut ist?
Blanchieren in Brasilien
Beim Blanchieren der Acai-Beere werden Enzyme deaktiviert. Enzyme verändern das Aussehen, den Geruch und zerstören wertvolle Inhaltsstoffe. Durch das Blanchieren entweicht der Sauerstoff aus dem Gewebe. Dadurch lockert sich die Zellstruktur, wird die Keimbelastung reduziert und verschwinden unerwünschte Geschmacksstoffe. Nach dem Blanchieren lassen sich Acai-Beeren besser schälen.
Zum Blanchieren in heißem Wasser genügen 10 bis 30 Sekunden. Das Eintauchen schadet den Vitaminen nicht. Anschließend wird das Gargut in Eiswasser abgeschreckt werden. Dann behält es Farbe, Geschmack und Struktur.
Die Bezeichnung Blanchieren ist bei der Acai-Beere eher irreführend. Blanchieren ist aus dem Französische abgeleitet: “weiß machen”. Das erklärt sich, weil Fleisch beim Blanchieren eine weißliche Farbe annimmt.
Qualität sichern in Brasilien
Wichtig sind einwandfreie Acai-Beeren. Sollten sie durch die Witterung oder aus anderen Gründen geschädigt sein, gehören sie nicht in die Hände des Verbrauchers! Die Ernte der Acai-Frucht sollte zum günstigsten Zeitpunkt erfolgen, die Verarbeitung binnen weniger Stunden, am besten noch auf der Plantage.
Die beste Lösung ist das Schockfrosten nach der Reinigung, dem Schälen und Entkernen. Die Schockfrostung erfolgt bei Temperaturen zwischen 30 und 200 Grad Celsius Minus. Dabei werden der Stoffwechsel und das Wachstum von Mikroorganismen stark gehemmt.
Das Blanchieren ist zuvor wichtig, weil es eine bessere Entfaltung der Nährstoffe bewirkt. Gleichwohl gehen weder Aroma und Aussehen noch der Nährstoffgehalt verloren, wenn Lebensmittel so schnell wie möglich gefroren werden.
Es ist verboten, gekühlten Produkten Konservierungsstoffe beizumengen. Das ist auch nicht nötig.
Acai Beeren: Der Biozertifizierungsprozess.
“Bio” ist in Europa gesetzlich geschützt, als Vorsilbe. Bioprodukte sind solche, die nur mit Zutaten aus dem ökologischen Anbau hergestellt werden, ohne Geschmacksverstärker zum Beispiel. Dennoch können Aromastoffe hinzugefügt werden, wenn es natürliche Aromen sind.
Betriebe werden obligatorisch überprüft, damit sie dieses Zertifikat erhalten. International ist die Bezeichnung “organic” üblich, um Bioprodukte zu erkennen.
Die EU-Ökoverordnung schreibt die Trennung von konventionellen und Biowaren vor. Das gilt für die Lieferung, Lagerung und Zubereitung. Ebenso wird der Wareneingang überprüft, um sicher zu sein, dass Bioprodukte wirklich welche sind.
Bioprodukte werden ausgewiesen. Das erkennt man auf Speisenkarten oder Verpackungen.
Die Bio-Kontrollstellen sind staatlich Beauftragte. In Brasilien hat dieser Bio-Zertifizierungsprozess begonnen, um sicher sein zu können, dass die Acai-Beeren im Amazonas-Gebiet ohne Zusätze gewachsen sind. Die Bio-Regeln sollen die Ernte, die Art der Verarbeitung und des Transports umfassen.



